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HEIMAT- UND VERKEHRSVEREIN ASSE |
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Neben der Kirche, die 1244 erstmals erwähnt wird, gab es um 1800 noch die Schule, die das
Konsistorium besetzte. In Wittmar standen ferner zu der Zeit 3 Ackerhöfe, 3 Halbspännerhöfe, 2 Kothöfe und 1 Brinksitzerstelle. Ganze 12 Feuerstellen zählte man Ende des 18. Jahrhunderts. Die Herren der Asseburg hatten
hier einst Grundbesitz.
Das unterhalb des Kahlen Berges in der Asse gelegene Forsthaus war nach Wittmar eingepfarrt. Der Bierausschank hier ist seit 1737 ein Recht der Förster, und so wurde später aus der Försterei Asse ein gern besuchter Gastwirtschaftsbetrieb mit Tanzsaal. Um seinen Gästen die Anreise in das “heitre ThaI der Asse” zu erleichtern, stellte der Wirt in späteren Jahren in Wolfenbüttel einen Omnibus bereit. Die Fahrkarten konnte man für 2 ½ gute Groschen beim Kaufmann Steding auf der Langen Herzogstraße kaufen. Die beschwingten Bälle des “Wolfenbütteler Heiratsmarktes” sind vielen noch in bester Erinnerung. Der schattige Laubengang zum 1901 erbauten Bismarckturm heißt sicherlich nicht nur rein zufällig “Liebesallee”. Auch Schulausflüge wurden gern in die Asse gemacht. Ein bedeutendes Baudenkmal ist das Steinhaus in Wittmar. Die Besitzverhältnisse dieses Hauses sind lange Zeit nicht geklärt gewesen. Der Form nach könnte es sich um einen mittelalterlichen Bergfried handeln, andererseits kann es auch eine Kemenate sein. Kemenaten waren aus Stein erbaute und beheizbare Wohnhäuser.
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